Das erste Wochenende zurück
Nach doch schon langer Pause von 2 (!) Wochen ohne richtige Bootsarbeit (kann mich nicht dran erinnern, ob das jemals passiert ist) ging's dieses Wochenende back to boatwork. Weil wir euch nicht gleich mit zuviel content überhäufen wollten, ist das Update ein bisschen verzögert und von letztem Wochenende.
Was wir so getrieben haben
Paula hat hauptsächlich die Eindichtung des Aufbaus ausgekratzt und viel zu viel Lärm mit dem Multimaster und Sauger gemacht, während Jan sich in die Höhle begeben hat und mal wieder nur auseinandergebaut hat. Um die morsche Planke und den Spant freizulegen, kam die Kühlschrankwanne nach den Vorbereitungen der letzten Male endlich raus. Ein paar wilde Holzkonstruktionen der Einrichtung und die (vor-)letzten Kabelreste folgten und ein paar Seeventile wurden ausgebaut. Damit sind wir jetzt offiziell auf dem Weg zu unserem 4-Tonnen-Racegewicht 💨 (noch -2t to go).



Samstag haben wir uns so circa den halben Tag vom Traum eines Autopiloten ablenken lassen und Jan auch ein bisschen von seinem neuen Claude Cowork Abo, welches uns eigentlich bei der Verwirklichung helfen sollte. Nach Beratung durch einen Bekannten haben wir den Punkt auf der Prio-Liste doch noch ein bisschen nach hinten geschoben. Dazu kam auch, dass während wir da so im Motorraum saßen, uns so langsam klar geworden ist, dass wahrscheinlich mehr als eine Spantreparatur ansteht. Das hat natürlich die Laune etwas gedrückt. Kekse gab's auch nicht, das war eigentlich die viel größere Sauerei.
Richtig cool war aber, dass wir uns das erste Mal ein bisschen mehr mit der E-Motor-Halterung auseinandergesetzt haben. Wir hatten vor ein paar Wochen mal einen 3D-Scan unseres Motorraums angefertigt, was uns bisher leider nicht so richtig weitergebracht hat. Heute sind wir mal mit Schablonenmaterial an die Sache herangegangen und haben einfach wild drauflosgeschnippelt. Die erste Schablone gibt's jetzt auch schon als Sperrholzschablone. Bis jetzt sind wir uns nicht ganz sicher ob wir's nicht doch als Bodenwrange nehmen :) Die Platzierung der Batterien ist mit unserem 1A-Batteriemockup auch noch ein bisschen klarer geworden.



Und das mit dem Gießen
Abgesehen davon sind wir gerade auch noch ganz schön viel mit Gießen beschäftigt. Unser Setup mit Plane rund ums Schiff und Bewässerung von unten funktioniert zwar ganz gut, aber gerade in den sehr heißen Tagen braucht es dann doch mehr Wasser von innen. Da geht mal gut und gerne ne Stunde jeden Tag drauf. Wasser holen, Lappen einsammeln, tränken und wieder auslegen. Und das Ganze dann noch in ganz schön wenig Platz und viel Dreck.
Naja, wir machen jetzt erstmal Urlaub auf der Vereinsplastikschüssel, damit wir nächstes Jahr wieder unsere Stehhöhe wertschätzen können. Und das mit dem Gießen überlassen wir großzügig Sarah (Chefgießerin unseres Vertrauens) (auch ein bisschen lustig, dass man, wenn man in den Urlaub fährt, nicht nur für Garten und Zimmerpflanzen jemanden zum Gießen braucht, sondern auch fürs Boot:).
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